Montag, 8. Februar 2016

* Navy + Sterne + Hoodie = HerzchenindenAugen *



  1. Nosh-Sweat ist genauso toll wie Nosh-Jersey
  2. Bilder offenbaren manchmal Dinge die man gar nicht wissen will


Dass ich ein großer Fan der Nosh-Stoffe bin, dürfte inzwischen ja bekannt sein, zumindest dem, der hier regelmäßig liest. Trotz dieser Tatsache hatte ich bis vor wenigen Tagen doch tatsächlich noch nie Nosh-Sweat vernäht. Keine Ahnung wieso, jedenfalls ist er ebenso toll wie der Jersey…wie gut dass ich noch einige Hoodie-Ideen im Kopf habe, denn die neuen Stoffe kommen bald…

 
Jetzt zu den Bildern und den Dinge, die man eigentlich nicht wissen will… im lausig kalten Wind haben wir, zwischen zwei Regenpausen, Fotos gemacht.

 
Ich hatte meinen Hoodie gerade unter der Cover hervorgezogen, Fäden vernäht und Label angenäht und dann, juhu, gerade kein Regen, sind wir nach draußen geflitzt.


Schon während des Fotografierens dachte ich, irgendwas ist hier nicht ganz rund (eigentlich probiere ich IMMER die fertig genähten Sachen zuerst an und begucke mich im Spiegel, aber ihr wisst schon, Regenpause, schnell, schnell...) und dann, zurück im Warmen die Bilder angeschaut und da sehe ich es, der Hoodie ist etwas zu lang.

 
Wieso bitteschön ist mir nicht sofort der Stoffstau aufgefallen (die ganz schlimmen Bilder zeige ich Euch erst gar nicht *lach*)?

 

Ach, sowas braucht doch kein Mensch (und ich MUSS das dann auch SOFORT ändern)… inzwischen habe ich ein paar cm wegegenommen, jetzt sitzt er perfekt und ich könnte drin wohnen – sooooo ein tolles Blau und die Sterne, hach, hier mal wieder ganz große Hoodie-Liebe ♥


Und bei Euch so?

Herzlichst,
Tessa

Stoffe: Nosh-Sweat *hier*; Kapuze ausgefüttert mit schwarzem Jersey *hier* aus dem Stoffbüro
Schnitt FrauToni von Schnittreif / Fritzi mit einigen Änderungen ;-)
Ösen Prym, Kordel aus dem Stoffladen vor Ort
gecovert mit der Janome Pro 2000 CPX

Sonntag, 7. Februar 2016

♥ Greta ♥



Heute komme ich endlich dazu, Euch das Weihnachtsgeschenk vom Erdbeermädchen zu zeigen. Sie ist die absolute Puppenmami und ich könnte ihr stundenlang beim Spielen zusehen.


 Schon lange hatte ich mir vorgenommen, eine Puppe zu nähen, welche meinem Erdbeermädchen ähnlich ist, aber irgendwie habe ich es immer wieder aufgeschoben. 


Als nun Weihnachten näher rückte, war mein Mädchen wunschlos glücklich und ich machte mir eigene Gedanken um ein Weihnachtsgeschenk.


 Hin und wieder äußerte sie dann aber doch, dass sie sich eine Puppe wünschte und hatte genauste Vorstellungen, wie diese aussehen sollte. 

 
So ist dann die Idee entstanden, dass ich ihr eine Puppe nach ihren Vorstellungen nähe. Immer wieder hat sie die unfertige Puppe herumgetragen, mit ins Bett genommen, die Augenfarbe und die Haare ausgesucht und wir haben viel Zeit zusammen mit dem unfertigen Puppenkind verbracht.

Ich versuchte der Puppe die Gesichtsform des Erdbeermädchens zu geben und das ist auch das Einzige, was von der ursprünglichen Puppe, welche ich im Kopf hatte, übrig geblieben ist.


Während des Nähens versuchte ich das Erdbeermädchen immer  wieder von einer anderen Haar- und Augenfarbe zu überzeugen, aber sie hatte ihre Puppe fest im Kopf. Übrigens auch der Name: Greta! Ich nähte Greta zum Beispiel zuckersüße kleine Öhrchen und mein Erdbeermädchen war entsetzt, so dass ich die Ohren schweren Herzens wieder abgetrennt habe.


 Auch bei der Kleiderwahl hatte ich wenig Mitspracherecht, es sollte eine Ballerina sein. Ich habe noch ein wirklich niedliches Kleidchen mit Leggings genäht (zeige ich Euch noch), ich kann mich nicht erinnern, dass  ihre Greta dies jemals getragen hat.


Was aber das aller, allerschönste für mich ist: Sie liebt ihre Puppe über alles und nimmt sie überall mit hin. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sie so sehr verliebt in ihre Greta sein wird und ich glaube, das liegt eben mit daran, dass sie genau so ist, wie sie sich ihr Puppenkind immer gewünscht hat.

Herzlichst,
Tessa

Donnerstag, 4. Februar 2016

#coveritis - Brauche ich wirkliche eine Cover?



Eine Cover-Maschine
brauche ich die überhaupt und was kann so eine Maschine?

Als ich vor einigen Jahren immer mehr Jersey und Sweat vernäht habe, war schnell klar, dass ich zu meiner Nähmaschine noch eine Overlockmaschine brauche. Viel länger habe ich schon überlegt, ob ich zu diesen beiden Maschinen auch wirklich noch eine Cover-Maschine benötige.


Auf den ersten Blick sehen sich eine Overlock und eine Cover-Maschine sehr ähnlich, auch das Stichbild ähnelt sich sehr und doch sind es zwei unterschiedliche Maschinen mit unterschiedlichen Funktionen.


Die größeren Unterschiede zwischen einer Overlock und einer Cover-Maschine kann man auf den zweiten Blick schon erkennen. Die Cover-Maschine hat kein Messer und kann somit den Stoff nicht schneiden. Außerdem kann bei der Cover-Maschine mit drei Nadeln (kein muss) genäht werden.

Was „kann“ eine Cover?
  •  mit der Cover-Maschine können Kleidungstücke professionell gesäumt werden (geh einmal an Deinen Kleiderschrank und schaue Dir ein Kauf-Shirt genau an. Der Saum, welcher aussieht als sei er mit einer Zwillingsnadel genäht, ist eine Covernaht)
  • die Cover-Maschine arbeitet schnell und präzise und der Saum wird nicht wellig, da der Stoff optimal transportiert wird
  • die Näht sind durch die Verkettung sehr haltbar und nicht mit der Naht einer Zwillingsnadel zu vergleichen
  • denn der Coverstich als Ziernaht eingesetzt wird, wird er zum absoluten Hingucker
  • durch unterschiedliche Nadelanzahl und Nadelpositionen kann das Stichbild verändert werden und die Naht wird breiter oder schmäler

 Was „kann“ eine Cover nicht?
  • sie schneidet den Stoff nicht (im Gegensatz zu einer Overlock)
  • sie kann nicht rückwärtsnähen, die Cover-Naht muss per Hand nachträglich gut gesichert werden

 Das „Können“ einer Cover-Maschine ist also schnell zusammengefasst auf zwei Punkte:

Säumen
Ziernähte

Nicht viel, oder? Zu dem „Nicht viel“ mischte sich bei mir dann auch immer wieder der Gedanke, ob mir eine Cover-Maschine das Geld wert ist und auch den Platz, den sie mit in meinem Nähzimmer „wegnehmen“ wird.

Wieso ich mir trotzdem eine Cover-Maschine gekauft habe?


  • der ausschlaggebende Punkt für mich war, dass ich haltbare und belastbare Säume an meinen Shirts haben möchte. Ich war es einfach leid, die Nähte der Zwillingsnadel immer wieder auszubessern. Außerdem wünschte ich mir ein gleichmäßiges Stichbild an allen Stellen des Shirts, also auch an den Nahtübergängen.
  • für mich ist es außerdem das größte Glück, ein genähtes Kleidungsstück in der Hand zu halten, welches professionell genäht ist, wo eine Unterscheidung von einem Kaufshirt fast nicht möglich ist. Da ist meine Nähmaschine einfach an ihre Grenze gestoßen


Die Entscheidung für eine Cover-Maschine war dann doch schnell getroffen, länger hat allerdings die Entscheidung für Hersteller / Modell gebraucht.

Ich habe mich (nach miserabler Beratung) für die Babylock BLCS entschieden und habe die Entscheidung für eine Cover-Maschine nie bereut. Auch nähe ich wirklich sehr, sehr gerne mit meiner BLCS, habe mich aber immer wieder gefragt, ob der sehr hohe Preis (UVP 1.398 EUR) im Vergleich mit anderen Herstellern gerechtfertigt ist, denn auch die BLCS hat ihre „Macken“ und ich ärgere mich immer mal wieder über sie.

An einem Nachmittag, an welchem ich für eine einzige Covernaht so lange gebraucht hatte wie für das Shirt selbst (jaja, auch das kommt leider immer mal wieder vor, zum Glück jedoch ganz selten), war ich irgendwann einfach nur gefrustet und die Idee geboren, dass ich über mehrere Monate im direkten Vergleich zur Babylock BLCS die Cover-Maschinen der Hersteller Bernina und Janome


teste. 

Ich wollte vor allen Dingen folgendes herausfinden:

Ist der hohe Preis der BLCS gerechtfertigt?
Wieso liest man deutlich mehr Klagen über Fehlstiche bei Bernina und Janome?
 
Ich setzte mir zum Ziel, aus jeder Maschine das Bestmögliche herauszuholen…

Ob das geklappt hat werde ich Euch die nächsten Wochen hier erzählen und ich werde selbstverständlich jede der drei Maschinen ausführlich vorstellen.

Herzlichst,
Tessa

Mittwoch, 3. Februar 2016

*Kleines LEBENSzeichen*



Hallo Ihr Lieben,

lange, lange war es hier sehr ruhig… ich wünsche Euch jedenfalls noch alles Gute für ein buntes, kreatives 2016, wünscht man das überhaupt noch, wenn schon 1/12 vom Jahr rum ist???


Egal, gute Wünsche kann man ja immer gut gebrauchen, oder? Jedenfalls wird unser Jahr wohl sehr aufregend und ereignisreich… ein Umzug quer durch Deutschland steht an und ich bin gerade die Woche über mit dem Klein Gemüse allein… eine ganz schöne Umstellung ist das und ich muss sehr gut planen, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Neben allem, was es noch so zu regeln gibt, nähe ich fleißig für mich (und die Kinder), ich bin schon sehr auf Frühling eingestellt. Auf Insta *hier* habe ich schon ein paar Fotos gezeigt.


Zum ersten Mal überhaupt habe ich Double Gauze aus dem wunderbar neuen Stoffbüro zu einem Tuch vernäht. Einfach einmal komplett mit Rollsaum versehen und in weniger als 10 Minuten war mein neues Lieblingstuch fertig, soooo schöne Farben und passend zu fast allen meinen Oberteilen und Jacken – perfekt.


Außerdem teste ich gerade seit einiger Zeit verschiedene Cover-Maschinen, ganz bald schon werde ich darüber ausführlich berichten…
 
 
In jeder freien Minute versuche ich, meine Stickkenntnisse zu erweitern und habe mich das erste Mal an ein Jäckchen gewagt (mehr davon könnt Ihr *hier* sehen).

So, nun habe ich endlich mal ein kleines Lebenszeichen von mir hier gelassen, ich gelobe Besserung und werde Euch die nächsten Tage ein bisschen was über die Cover-Maschinen erzählen….

Herzlichst,
Tessa